florian kurz dipl.ing(fh)
architekt
ebenreuther strasse 22
90482 nürnberg / bayern
fon.: 0911 - 54 23 05
fax.: 0911 - 54 60 149
email: info@pfk3.com
             
 
             
baustoffe
architekturbüro pfk3.com
Kontakt
Projekte
Beratung
Planung
Abwicklung
Philosoph
Person
Baustoffe
Literatur
Galerie
Resümee
FAQ
Links
Impressum
mail to
pfk3.com
Kontakt 
 Projekte 
 Beratung 
 Planung 
 Abwicklung 
Philosophie 
 Persönliches 
 Baustoffe 
 Literatur 
 
 Galerie 
 
 Resümee 
 
 FAQ 
 
 Links 
 
 Impressum 
 
 
Wasser …
Kalk …
Glas …
Luft …
Steine …
Lehm …
Eisen …
Holz …
… Erfahrung …
Diese Seite befindet sich teilweise noch im Aufbau!
Wir bitten um etwas Geduld! Danke!
pfk3.com
© 2005 by pfk3.com
florian kurz / ebenreuther strasse 22 / 90482 nürnberg ©
abcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefgh


Wasser
Das Wasser ist einer der Grundstoffe des Lebens. Das Wasser wird in der modernen Architektur gerne als natürliches Element eingesetzt - und in anderen Bereichen verteufelt.
Vor dem Wasser wird gewarnt; es gibt unzählige Verordnungen, Gesetze, Normen und Regeln um das Wasser in "geordnete Bahnen" zu leiten; dem Wasser den Garaus zu machen und um die Wirtschaft anzukurbeln. "Das ist doch normal!"
Abdichtungsbahnen werden erfunden, weil "man" flache Dächer bauen muss - obwohl es in anderen Kulturkreisen auch Flachdächer gab und gibt, die über Jahrhunderte ohne diese Schichten ausgekommen sind. Mit geeigneten Ableitungen der auftretenden Wassermassen, intelligenten Aufbausystemen mehrlagiger Art haben nicht nur die alten Römer und Griechen, sondern auch Kulturen im afrikanischen Raum und in arabischen, asiatischen Ländern sowie auf dem amerikanischen Kontinent damit weniger Probleme gehabt, als wir - trotz aller wissenschaftlicher Unterstützung.
Gebäude wurden in früheren Zeiten eben nicht einfach ins "Wasser" gebaut und dann auch noch unterkellert. Wenn feuchte Ebenen bebaut wurden verzichtete man auf tiefe Keller, sondern baute Halbkeller, die man mit Erdmassen überdeckte um ein "Kellerklima" herzustellen. Die Wände dieser Keller waren diffusionsoffen, meist als Gewölbe gebaut und hatten "offene" Boden mit Schotterpackungen und Stampflehmböden. Die Feuchtigkeit war ein willkommener Gast, der mit Hirn und Verstand eingesetzt wurde. Allerdings hatten die Altvorderen leider keine Hobbyräume und Steuerakten, die so dringend in den neuen Kellern dahinwarten.
Aber so ändern sich die Zeiten - wir brauchen eben unseren Luxus und keinen Kartoffelkeller oder so ein Zeug! (heißt es)
Mittlerweile fängt ein Umdenken an: Die alten Holzöfen in den Küchen und Wohnungen werden wieder beliebäugelt, Waldbesitzer freuen sich darüber - die regionalen Märkte von Direktvertrieblern von Landprodukten bieten ihre Waren an und aus den Kellern der in vergangenen Jahren sanierten Häuser treibt der Ausblühungsgeist sein Unwesen. Die dichten zementären und "vergüteten" Schlämmen sorgten dafür, dass die Feuchtigkeit die oberen Stockwerke erreicht - da braucht man keine Untersuchung - sondern nur offene Augen.
Allerdings gab es damals schon "Wasserbauten" - also Gebäude, die im oder direkt am Wasser gebaut wurden - und das ohne "Weisse Wanne", schwarze Mehrschichtenlagen, Plastiktüten, Hydrophobierungen oder Imprägnierungen. Man lernte mit dem Wasser zu leben und die Materialien waren so aufeinander abgestimmt, dass es zu schadenfreien Bauten kam.
Wenn Wasser in Bauteile eindrang - musste es schnell wieder herauskommen.
Das funktionierte früher - und auch jetzt noch! Aber nur mit den richtigen Materialien! Ein physikalisches Grundgesetz lautet: Alles versucht in Gleichgewicht zu kommen! Sich anzugleichen: kalt und warm, nass und trocken! Aus diesem Streben nach Ausgleich entsteht das Wetter.
Ebenso versucht das System "HAUS" auch mit der Physik zu leben und die richtigen Materialien an den richtigen Bauteilen eingesetzt halten über Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte die Belastungen des "Wasser und Klimawandels" in den Gebäuden aus. In unserer Zivilisation versucht man mit "Gewalt" den Naturgewalten Herr zu werden. Abschluss, Verbannung, Aussperren, Berechnung - das sind die Methoden, die angewendet werden. Man kann im Bauschadensbericht der Bundesregierungen nachlesen, was das für einen Schaden (nicht nur volkswirtschaftlich) anrichten kann.
Aber da sind wohl immer die A. und die H. schuld.

Wenn man die alten Gebäude anschaut, die noch nicht zu Tode saniert wurden, kann man erkennen, wie es richtig funktioniert: Nicht gegeneinander - sondern miteinander! Die kulturellen Erfahrungen wurden durch wissenschaftliche Berechnungen und Theorien ersetzt. Wir wollen es besser wissen als Jahrhunderte an Erfahrung! Wenn das nicht ein eklatanter Unsinn oder Irrtum ist!
Das hat sich aber noch nicht überall rumgesprochen. Balken werden immer noch auf Bitupappen gelagert, weil man das Holz schützen will - aber man fragt das Holz nicht! Dann nimmt man auch gerne ein Mörtelbett um es dem Balken kuschelig zu machen - und der liegt dann im - meist - zementär vergütetem Bett und freut sich dass er immer einen feuchten Rücken hat - aber die Zeit heil alle wunden und die Sanierungsanbieter wollen doch auch noch leben. Und das auch in den nächsten Jahren!
Früher baute man für Generationen - heutzutage nur noch bis der Bagger kommt!
So haben eigentlich alle Versuche das Wasser aus dem Haus und von dem Haus fern zu halten dazu geführt, dass es immer mehr Bauschäden gibt - das gelernte und so wunderbar wissenschaftlich fundamentierte Wissen der letzten Jahrzehnte erweist sich immer öfter als Sackgasse oder Schnapsidee, die manchmal zwar schneller und wohl auch billiger war - aber die Rechnungen hat man nicht mit der Zeit gemacht. Die beweist uns nun, dass uns diese Sparsamkeit im Endeffekt wesentlich mehr kosten wird als was man vermeintlich sich erspart hatte. Aber anstatt die Fehler zu erkennen werden alle Anstrengungen auf die Erfindung noch dichterer und "besserer" Baustoffe konzentriert ohne erkennen zu wollen, dass man da auf dem Holzweg ist.

Mittlerweile klärt sich am fernen Horizont schon der Himmel über den zementären und anderen hydraulischen Mörteln und Beimengungen auf - und die langersehnte Wahrheit kommt zu uns. Die Tatsache, dass der reine Kalkmörtel auf Luftkalkbasis eine Erfahrungszeit von hunderten von Jahren auf dem Buckel hatte und das Bauen in diesen Jahrhunderten zur Blüte und langfristigen Schadenfreiheit gebracht hat lässt sich nicht mehr leugnen. Die Wasserverteufelung und der Glaube an die Dichtheit der Materialien, die den Segen an den Bau bringen sollte wird sich selbst ad absurdum führen. Die Zementären Verkleisterungen fallen mittlerweile von den Wänden; die Hydrophobierungszaubereien und Imprägnierungen veranlassen in der heutigen Zeit immer mehr Bauherren zu umfangreichen Sanierungen. Meistens wird dann wieder auf andere superindustrielle Machenschaften und Zaubermittel zurückgegriffen - DIN gesteuert und mit umfangreichen Subventionen der Regierungen versehen, werden die Fassaden weiter "absaufen" auch wenn diese sich in luftiger Höhe befinden.
Entstehende Fauchte wird in Mauern und anderen Konstruktionen festgehalten und am Ablüften gehindert und führen zu Schäden, die ins Unermessliche gehen werden. Aber die Ursachen wird weiter in der Feuchtigkeit selbst gesucht und nicht im falschen Umgang damit. Anstatt der Feuchte gute Bedingung zu schaffen damit sie ablüften kann wird ein Grab geschaufelt und die Feuchte ins Gefängnis gesperrt
.
Holz
Holz ist Holz!
Holz lebt!
Ein Witz: Was ist der Unterschied zwischen Holz und einem Beamten? Holz arbeitet!
Über tausende Jahre war und heute noch ist Holz ein universell einsetzbarer Baustoff. Damals noch hauptsächlich als Rundholz eingesetzt wurde mit der Zeit und der Fertigungstechniken von Bearbeitungswerkzeugen der Balken immer eckiger. Früher wurden Bäume im Herbst und Winter geschlagen, oftmals noch mit Hilfe von Wasserstrassen, so genannten "Flüssen" weiter transportiert. Dieser Aufenthalt im Wasser und die jahreszeitliche Fällung brachte dem Holz erhöhte Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Holzschädlingen pflanzlicher und biologischer Herkunft.
Heutzutage wird fast blind im Wald in In- und Ausland alles was einigermassen verarbeitbar, bzw verkäuflich ist abgeholzt, mehr oder weniger pfleglich auf Lang- oder Kurzholztransportern durch die Gegend kutschiert und dann von hochqualifizierten Sägewerkern in Scheibchen geschnitten. Risse, Verwerfungen, Fäulniss, Stauchungen und andere Qualitätsverbesserungen bescheren dem Holz dann oft das Ende in der Spanplatte. Um sich die feine Zerspanung zu sparen verwendet man mittlerweile grobe Späne.
Massivholz ist mittlerweile ein kostbares Gut geworden. Einwandfreie Brett- Schnitt- oder Bohlenware zu finden ist oft ein Spiel mit vielen Unbekannten. Die Holzhändler, wie die gesamten Distributoren in In- und Ausland wollen ja möglichst grosse Gewinnspannen erzielen. Das hat der Qualität von Produkten noch nie geschadet. Die Vernormung und Klassifizierung von Hölzern hat zur Verbessung der Qualitäten auch nicht beitragen können. Immer schlechtere Ware muss für immer mehr Geld eingekauft werden.
Dafür kann jetzt die Verleimungstechnik und die Anstrichchemie ihre fröhlichen Urstände feiern. Aus krummen Bohlen werden jetzt gerade Balken - und aus miserablen Qualitäten werden DIN - geschützte Farbelemente moderner Architekturausprägung. Einmal streichen - immer streichen!
Die Märchen von tadellosen alten Holzbauten im Karnutenwald oder unbehandelten Holzkonstruktionen in Wind und Wetter auf der Insel Dummerland werden durch einhellige und wissenschaftliche Expertisen der Holzforschungsinstitute offengelegt. Sie beweisen, dass uraltes Holz brennt! In Fachkreisen hat sich schon herumgesprochen, dass die Erdöl- und Erdgasvorkommen ihren Ursprung haben in den Urwäldern der globalen Urgeschichte. Das heißt letztendlich: Holz ist der Ursprung der Petrochemie.
Für manche, die aus penetranter Uneinsicht aus dem Holz z.B. Möbel, Fenster, Treppen, Fußböden, Werkzeuge, Schuhe, Häuser, Dächer und sonst was machen werden bald diese Möglichkeiten unerschwinglich werden. Es ist nämlich einfacher und vor allem viel billiger Fotoreplikaionen von Brettern auf Trägermaterial aufzudrucken und als Plagiat, Maminat, Lamiket etc. zu vermarkten. Die Entwicklung wird uns verschonen, dass wir noch länger mit unhygienischen "Naturholzmöbeln" leben und wohnen müssen. Abwaschbarkeit - Desinfizierbarkeit - Geschmacksneutralität - das sind die Qualitätsmerkmale von morgen - nicht gefühlsduseliges wie: Knarzen, Geruch, Haptik, Freude am Werkschaffendem.
Wir wissen doch alle, dass Holz brennt! Und das ist schlecht! Wir sind doch moderne, zivilisierte Menschen - für was dann noch so ein antiquiertes Material.
Holz reißt, Holz arbeitet und verlangt vom Verarbeiter ein hohes Maß an Nachdenken, an Erfahrung, an Wissen um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Hölzer. Das ist kontraproduktiv, mühsam wieder herauszufinden, dass man eben keine ungedämpfte Buche hernehmen sollte für großflächige Einheiten. Als Kamin- und Einschürholz ist es allerdings von ganz besonderer Güte. Modeerscheinungen und Vorlieben der gestaltenden Zunft haben Hölzern eine Daseinsberechtiugung verschafft, die früher üblicherweise ein eher stiefmütterliches Dasein fristen mussten. Erlen, Birken und Buchenholz das sind billige Renner geworden - die kaum der Mode entsprechend auch ihre finanziellen Höhenflüge antraten. Vielschichtige Holzmixturen mit einer Sichtholznutzauflage werden nun als das non plus ultra der Bodentechnik verkauft. Natürlich, gesund, langlebig, FCB-zertifiziert, mit einem guten Marketing kann man auch aus gebrauchten Zahnstochern noch einen Werkstoff der Zukunft kreieren.
Die Schreiner, Zimmermänner, Sägewerker, Bodenleger und alle Handwerker, die wussten was Holz ist, werden sich wie Atomgeneratoren in deren Gräbern umdrehen, wenn sie aus sicherer Warte das sehen, was mit dem Grundstoff der Kulturen verbrochen wird.
Ganz fern am Horizont, in Reservaten von versessenen Menschen soll noch ein kleines Holzpflänzchen wachsen. Es soll Menschen geben, die den Unterschied von Eschen und Eichenholz im gelagerten (nicht im gehobelten) Zustand erkennen können. In fernen, fremden Ländern soll es Handwerker geben, die Bretter mit den Händen streicheln um herauszufinden, ob die feinen Leisten, die aus dem Brett gefertigt werden sollen auch gerade bleiben. Mit der Hand, mit einfachen Werkzeugen gefertigte Möbel sollen nach Überlieferungen aus fremden Galaxien länger halten als einen Umzug! Das ist doch kaum vorstellbar. Neben PVC-Fässern soll es auch Flüssigkeitsbehälter gegeben haben und wieder geben, die dicht sind und kein Wasser durchlassen. Küchenarbeitsplatten, Tische, Stühle, Schränke, Betten (man stelle sich vor: Betten) und Böden aus massivem Holz sollen in vereinzelten Wohnungen gesehen worden sein. Menschen, die nicht ins Krankenhaus müssen, wenn sie über eine knarzende Diele laufen müssen; denen die Fugen zwischen zwei Brettern am Boden nicht das Grauen in die Adern treibt. Unglaubliches spielt sich dort ab - hab ich gehört!
Das müssen Wahnsinnige sein - oder kranke Menschen, die auch noch sagen, dass man Holz nicht streichen muss - aber dass ist ja ... wie wenn "Frau" keine Schminke mehr brauchen würde!
Nein!
Was nicht sein darf - kann auch nicht sein!
Holz als Kulturwertstoff - Ja das stimmt: Ein Großteil der Hölzer wird für hochintellektuelle Drucksachen ver(sch)wendet. Glitzernde Werbebroschüren, die tagtäglich in Millionen von Haushalten gesammelt werden; katalogisiert, interpretiert, investiert. Schiller und Goethe! Was sollen den die noch hier! Adli - Summa - Diedl - Markkauf - Euroweg - das sind die Bestseller - die gibt es heutzutag um sonst!!!
Da ist das Holz gut aufgehoben! Und zur Not kann man es verbrennen. Was Bücher verbrennen! Lieber wegschmeissen! Oder besser gesagt: eine bessere Verlagskultur: Man muss nicht jeden Scheiss drucken, nur weil jemand nicht schreiben kann! Druckt lieber von Leuten, die wenigstens versuchen gut zu schreiben!
Holz - es kommt darauf an - für wen es wächst!
Für uns Ziviltechnokraten! - Nee auch nicht, denn wir haben doch Computer - da braucht man kein Papier mehr.
Ein weiters Märchen, dass wir alle geglaubt haben. Und das Ende vom Lied ist, dass man mehr Papier verschwendet obwohl man Computer einsetzt. - Oder gerade deshalb???
Zurück zum Bau und zum Holz!
Am Bau wird viel Holz gebraucht. "designtes" Superholz in allen Schattierungen, ohne Macken - eingepackt in ewig junge Oberflächenbeschichtungsversprechungen, die man pflichtbewusst alle paar Jahre auf den neuesten Din-gemässen Stand zu bringen hat .... Arm sind die, die daran glauben - und reich werden die, die Leute überzeugen können das das die Wahrheit ist und geglaubt werden muss. Nach dem Motto: Verkauf ist Verkauf! Den Dreck brauch ich nicht mehr lagern! Das kostet nur Geld.
Schauen Sie sich doch einmal die öffentlichen Ämter an, die mit Bauunterhalt von Brücken zu tun haben und damals pflichtbewusst die Geschichte mit dem Holzschutz angefangen haben: Die dürfen jetzt Unsummen dafür ausgeben, damit kein Tröpfchen der Beschichtungs- oder Imprägnierungspampe ins darunter fliessende Wasser gerät. Na ja! Selbst Schuld! Hätten Sie die Brücken gleich in eine Bauhofhalle gebaut, dann hätten sie die Probleme jetzt nicht - oder gleich - sagen jetzt die Pfiffigen unter uns - mit Beton, dem Unverwüstlichen mit 1000jähriger Halbarkeitsgarantie.
Das mag ja damals in den Zeiten des 1000 jährigen Reiches gegolten haben - aber heutzutage sind die Versprechungen bezüglich der Halbwertszeiten von Betonkonstruktionen auch schon ad absurdum geführt worden - von sich selbst! Oder zeigen Sie mir eine Autobahnbrücke, die noch nicht saniert wurde (zum xten mal natürlich) Mit 60 km/h darf man da jetzt drüber schleichen - aber da gilt ja wieder der altbewährte Satz der Verantwortlichen: ... ja mit der Salzbelastung, der Verkehrsfrequenz, usw. hat man ja nicht rechnen können und die versprochenen 35 Jahre Qualitätsgüte waren doch nicht ernst zu nehmen - das waren ja nur Annahmen!!!
Der Ausschweifung genug - und wieder zum Holz!
Holz lebt!
Holz ist gemütlich!
Holz ist modern!
... all die Slogans der modernen Marketingstrategen machen etwas aus dem Holz. Man schaut sich nur mal die modernen architektonischen Fassadenfirlefanzereien an, die heutzutage die Häuser schmücken.
Holz quer zur Bewitterung einzusetzen - heute ist alles möglich - der Bauherr wünscht sich das so!
Wirklich? Wurde der Bauherr auch über die Konsequenzen darüber aufgeklärt?
Wie gesagt machbar ist alles - nur auf wessen Kosten? - Na? Ja! - Wer bestellt - der bezahlt! Logisch!
Früher hatte man Angst, dass man eine Katze im Sack kauft - heute wird einem die (tote) Katze im Sack verkauft - und das ohne dass man es merkt! Wenn man's merkt ist es meistens schon zu spät. Die Gewährleistung ist dann vorbei!

Dann der Bereich der Hochtechnikbauteile wie Fenster und Türen!
Willkürlich festgelegte Dimensionen, die dann möglichst viel Beschlagfirlefanz aufnehmen müssen. Dreh, Kipp, Rotier, Schwenk, Umlenk und Sonstwieverdrehbeschläge zur Erleichterung des Kunden natürlich.
Verdichtungsphantasien der Institute machten das Fenster nicht nur kaputt. Auch die Chemiepampen der letzten Jahrzehnte und andere falsche Beiträge im System des Bauens haben dem armen Holzfenster das Requiem gesungen.
Mittlerweile haben die Obertechnokraten dem Plastikundpraktischniemehrstreichwunderteilen und sonstigen schaurigen Fensterkonstruktionen aus vielfachkombinierten Materialienmixturen die Wege zur Alleinmachtausübung geebnet. Na Ja! Auch in den USA ist ein Präsident an der Macht, den keiner wollte!

Und da soll es Fenster geben - man munkelt davon - die mehr als 150 Jahre ihren Dienst machten und gut erledigten - aber die wurden, wenn sie ein eifriger Bauschützer entdeckte meist zu Tode saniert - mit Vorsatz und Nachsatzscheiben bevormundet - zum Kindergartenkind degradiert, zur Unmündigkeit abgeschoben.
Es soll ja auch den Alten Menschen mittlerweile so gehen - sie dürfen deren Lebensabend auch selbstbestimmt in kleinen Zimmern verbringen - dort werden sie umsorgt und es geht ihnen doch gut darin - sie gehen keinem mehr im Weg um und sie sind unter Gleichgesinnten!! Sagt man! Ich glaub nicht dran.
Dann müssen die alten Damen und Herren Fenster auch mit neuen Frischzellenkuren zurechtkommen - mit genormten und güteüberwachten Schutzpampen, die ihnen die Luft und das Leben abdrehen - na wir werden sie schon kaputt bekommen - dann kann man endlich NEUE einbauen und man hat mit dem alten Zeug eine Ruhe - Warte nur - balde ruhest DU auch ... ritzte einst ein Dichter und Denker in ein Brettchen.

Holz für Brücken, Elektromasten, Zahnstocher, Bücher, Flugzeuge, Wärme, Sport, Möbel, Fässer, usw.
die tollsten Sachen wurden "früher" aus Holz gemacht - heutzutage ist alles aus Plastik!
Billig, praktisch, wegschmeissbar!
Geiz ist geil!
Denken ist doof!
Holz ist dreckig!

Lehm
Lehm ist Leben!
Lehm ist formbar. Das wußte schon unser Urschöpfer! Dieser war es ja auch, welcher den Lehm "erfunden" hat! Daraus hat er dann den Menschen geformt und dem modellierten Erdklumpen dann den Geist eingehaucht ... so steht es geschrieben!
... Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. ... (Die Bibel - 1910)
eine neuere Übersetzung:
... Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. ...(Die Bibel - 1980

Manchmal denke ich mir, dass er mal wieder zu uns kommen könnte um uns wieder "Geist" einzuhauchen! Manchmal wäre es angebracht!

Lehm/Ton ist Baumaterial und Lebensmaterial der Menschen seit "Menschengedenken". Nach den Steinhölen und Ast- und Laubhütten der Urzeit wurden diese mit "Erde" ummantelt und verstärkt. Daraus entwickelten sich letztendlich Fachwerke im ursprünglichen Sinne. Ein weiterer Entwicklungszweig verlief hin zu den getrockneten Lehmsteinen hin zu gebrannten Exemplaren.
Diese wurden in Zeiten von Vitruv (um Chisti Geburt) nur als Mauerkronen und Balkenauflagerelemente genommen - als Mauerwerk dienten noch getrocknete also ungebrannte Lehmsteine.

Diese wurden mit Lehmmörteln und Kalkmörteln verarbeitet.

Bis in die Jetztzeit zeugen noch viele Bauten in südlichen Ländern von einer hohen Lehmbaukultur, die seit Jahrhunderten dort vorherrscht.
Mittlerweile wird auch dort mit den Allheilmitteln der gesegneten Zivilisation gearbeitet: Mit Beton und Zement! Ob das nachhaltig richtig ist wird sich zeigen!

Heutzutage erlebt die Lehmbaukunst in unseren Breiten eine wahre Renaissance - oder sollte man besser sagen eine "Neuerfindung"? Hunderterlei neue Lehmbaustoffe werden erfunden, kreiert, vergütet und auf den Markt geschmissen um auf der Ökolehmwelle ganz oben schwimmen zu können. Die langzeitlichen Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte werden ignoriert oder sind in Vergessenheit geraten; und somit können die Regelversessenen Baubürokratiker wieder im Vollen schwelgen! Es werden Normen erfunden, Bauanleitungen empirisch erforscht und die Zeche zahlen dann wieder einmal die Kunden. Denn anstelle sich dieses einfachen und leicht zu verstehenden Materials zu nähern um mit ihm auszukommen, um es zu erschliessen um das Optimum herauszuholen, werden die Baustoffe in hirngespinstische Formen und Berechnungen gepresst, die das Produkt nur in den Theorien der "Erfinder" erfüllen kann - aber meistens und bei weitem nicht als langlebiges, einfaches Material. Das wäre zu einfach, da kann man sich ja nicht profilieren und nicht vom Markt absetzen! Dieser Milchmädchenglaube der heutigen Vertriebswirtschaftsstrategen wird - wie die meisten der super Ideen dieser Zunft - an der Langlebigkeit und der realen Qualität zerplatzen. Leider wie immer zu spät um die Kunden vor Schaden zu bewahren!

Neben den unglaublichen Produktergüssen der Erfinder sind auch die wunderbaren handwerklichen Kompetenzvermehrer zu nennen. Diese mit Handwerkskittel beschürzt sich "neue Wege" suchen und mit ihren Selbsterfahrungsversuchen alles nach "trial & error" cool an die Wände klatschen. Da werden Grünlinge verbaut und Schüttungen kreiert - Hauptsache: Bio; Hauptsache: alternativ!
Ohne Sinn und Verstand so tun als ob man was könnte, den grossen erfahrenen Maxe heraushängen und recht gescheit herumposaunen was man denn für ein toller Hecht (im Karpfenteich) ist. Aber auch diese wird der Bumerang der Realität erreichen. Leider richten diese selbst ernannten Fachkräfte für innovation im Lehmbau (oder was denen sonst noch für herzzerreissende Spezifikationen einfällt) immensen Schaden an der Sache: Lehmbau und Lehmputz - dies oftmals verpfuschten Baustellen, die mit Hängen und Würgen an den Bauherren vorbeigehen - oder vorrübergehen - werfen ein fades und fahles Licht auf die treuen und bescheidenen Seelen und Handwerker, die "es" ernst meinen und aus Erfahrung (nein nicht aus "Überzeugung" und nicht aus parolenhafter Selbstbeweihräucherung) heraus die Sache weiter bringen wollen.

Ich hoffe das Beste!

Der Baustoff Lehm hat Nachteile:
er ist dreckig ... Was's? So an Dreeg willst na du an die Wänd schmiern???
er ist vorurteilsbehaftet: ... Mir sann doch ned in Affrikaa bei die Schwazzn???
er ist nicht so hart: ... a gscheider Zementbutz an die Wänd - des is a Sach!!! Des hälld 100 Joahr!
er ist wasserlöslich: ... des Zeich kimmt ja vo die Wänd wennma a Wasser hiespritzd ....!!!
er ist teuer: ... Was??? des Zeich kost des Dobbelde ... und a Stroh is aah no drinn ...
er trocknet: ... des häld ma ja ned aus ... des dauert ja eeewich bis des Zeich hadd wedd!!
er kann schimmeln: des Zeich schimmld an die Wänd, wie in am Keller - des koo nix gscheids sei!
er zieht Ungeziefer an: ... und die Mais und die Viecha kumma ah do nei
... und was noch: ... Waaass?? Am End soll no a Scheissdreeg voo die Küh nei ...

na jetzd heards aba auf .... und Heisa soll ma aah noo damidt baua kenna ...

aber auch einige Vorteile:
er lebt!
er ist gesund!
man kann ihn gut verarbeiten - kinderleicht
er lässt sich reversibel bearbeiten
er ist vielseitig: Kachelöfen; Putze; Anstriche; Ausfachungen; Böden; Füllungen; Schüttungen; Mörtel; Kunstwerke; Gestaltungen; Regale; ....

schauen Sie sich um - bedenken Sie jedoch: es sind derer einige schwarze Schafe unter den Herstellern und Handwerkern - das Internet ist weit und groß - und der Weg ist oft weiter als man denkt! Machen Sie selbst Erfahrungen - wenn's denn sein muss!

Luft
Die Luft ist wie das Wasser ein Grundstein des Lebens.
Diese Luft hat es nicht nur an sich - sondern auch in sich.
Luftschichten in Wandaufbauten können entweder das Bauwerk schädigen und vernichten - oder dem Gebäude ein dämmendes Polster sein. Lufteinschlüsse in geringen Mengen in offenporigen Baustoffen helfen Wände zu dämmen und können zu eklatanten Bauschäden führen.
Patentrezepte können hier schnell zu nachhaltigen Schäden führen, die oftmals ihre Auswirkungen erst in einigen Zeiten zeigen. Dann ist es oft für die Substanz zu spät.
Die vorhandene Luft beinhaltet zwar einerseits eine chemische Brennbarkeit - andererseits wird mit ihr und hohem Druck die Rauchfreiheit von Räumen bei Bränden erreicht. Nahe liegen die Vorteile und Nachteile zusammen.
Der Wahn die Fenster und Türen zu hermetisch abriegelnden Einheiten zu entwickeln zog eine schleichende Verkeimung und Überfeuchtung der Wohnungen nach sich. Was früher mit den "bösen" alten und zugigen Fenstern auf natürlichem Wege funktionierte muss nun mit hohem und anfälligem technischen Aufwand erzwungen werden. Raumlufttechnische Anlagen in so-genannten Nullkommanichtsenergiehäusern erfreuen die Nutzer mit permanenten angenehmen summenden Geräuschen und freundlichen Zugerscheinungen. Die doch so dreckige Aussenluft wird gefiltert und leicht angewärmt den Innenräumen zugeführt. Der unsinnig natürliche Drang bei schönem Wetter oder dampfendem Spaghettitöpfen die Fenster oder Türen aufzureissen wurde dann auch mit Hilfe von Verordnungen ein Riegel vorgeschoben. Was man nicht alles für die Umwelt und das Energiesparen macht.
Frische Luft gibt es dann nur noch auf Rezept der natürlich privaten Krankenkassen; und das in Form von Urlaub auf den Fijiinseln.
Der bauphysikalisch praktische Dachraum wird zu dringend benötigtem Wohnraum umgebaut und die benötigten Luftschichten um klimatische und bauphysikalische Gesetzmässigkeiten in den Griff zu bekommen werden mit Hilfe von ultraschalldiffusionsoffenen Hightechfolien mit links ad acta gelegt. Die Normenerfindungsgabe eloquenter Arbeiter in unzähligen Instituten erleichtert dem Bauherrn auch die Auswahl der hochglanzproduktiven Materialien. Man hat ja schliesslich Brief und Siegel darauf, dass die ganzen Aufbauten geprüft und diffusionsoffen sind. Dafür hat man ja Gesetze und Regierungen und wissenschaftliche Berater! Glaubt man!
Wenn dann den Räumen buchstäblich die Luft ausgeht kann man ja unzählige Zaubermittel verwenden um den ächzenden Kindern, die in überfüllten Arztpraxen Ihre Kindheit und Jugend verbringen, zusätzlich Gutes zu tun! Die Kasse zahlt ja! Oder nicht?
Dann ist auch die Luft ein guter Indikator für Frische und Gesundheit.
Riecht man nichts - ist die Luft in Ordnung.
Früher hat man noch gerochen (z.B. schnell flüchtige Kohlenwasserstoffe, etc.)
Jetzt gibts ähnliche Mittel, die einfach langsam flüchten - und man riecht sie nicht mehr.
Welch Wunderwerk moderner Chemie - Wir machen alles um unsere Kunden zufrieden zu stellen.
Und dann noch ein Tannenduftbäumchen - und das Leben hat wieder Qualität!
Bloß schade ist es, dass man Luft noch nicht verkaufen kann - aber was noch nicht ist kann doch noch werden! Nichts ist unmöglich!
©Rentair! ©Freshforcash!
1 qm Alpenair im recyclingfreudigen Edelstahlkontainer - versteigert bei airbuyandlife für schlappe 22 G€ (Gigaeuro) man muss doch mit der Zeit gehen!
Alles wird abgesperrt! Wände dürfen nicht "atmen"! Beschichtungen sorgen dafür, dass alles im Haus bleibt und anders herum alles andere draussen. Kunststoffvergütete Pampen werden an Innenwände geschmiert - tropffrei wie sichs gehört - und die Körper kleinen und grossen Menschen reagieren mit diversen Krankheitssymtomen - und keiner weiß wies passiert und worher es kommt! Da müssen dann erst Langzeitstudien auf wissenschaftlicher Basis erstellt werden. Und die Industrie darf solange weiter produzieren und verkaufen bis das Gegenteil bewiesen ist. Ach lieben wir unsere Kinder und die Schöpfung! Das ist ja auch rechtlich allgemein so angepasst! Kinderficker dürfen das ja auch - solange man sie nicht erwischt.....! Beweis und Gegenbeweis! Auf der Strecke bleibt die frische Luft und die Gesundheit der Menschen! Wir können doch noch froh sein, dass die Produktion in Länder verlagert wird, in denen die Kosten nicht so hoch sind und deren Umweltgesetze so ziemlich alles erlauben ...! Da bleiben wenigstens die Produktionsgefahren aus dem Land!
Luft im Keller! Luft in den Wänden, den Dächern und sonst wo gewährleistet einen Abtransport von Feuchtigkeit aus den Konstruktionen oder von den Oberflächen - sperrt man ab - bleibt es drin!
Selbst im Wasser ist "Luft"! H2O!

Ein weiterer Vorgang, der dem Bauen wie ein Klotz am Bein hängt ist die Tatsache, dass die Entwicklung beim Heizen eine Wandlung vollzogen hat: von mehr oder weniger guten Konzepten die Strahlungsanteile bei Heizungen hoch zu halten, wurden im Laufe der Zeit die Gewichtungen hin zu warmer Luft hin verlagert. Hier geht Hand in Hand der Unsinn der Dämmerei spazieren und treibt fröhliche Urstände. Die Wohnungen und Konstruktionen werden immer leichter, weisen keine Masse auf und werden todgedämmt. Gesetzlich verordnete Massenvernichtung im Bereich der Volkswirtschaft. Die damit reich und immer fetter werden sind die, die ihr Kapital schon lange nicht mehr im Heimatland aufbewahren.
Lufterwärmheizungen sind in! Sie brauchen allerlei Mittelchen und Machenschaften um effektiv zu sein - das wird uns wenigstens eingeredet und tagtäglich wissenschaftlich bewiesen - und zu guter letzt auch staatlich verordnet. Das lässt sich leicht machen - denn die Zeche zahlen ja nicht die, die es anschaffen - sondern die, die selbst darauf reinfallen: die Bauherren.
Würden sich diese wieder zu einfachen Heizungssystemen mit hohem und ausgefeiltem Strahlungsverhalten hin bewegen, wäre dass weitaus hilfreicher und Energiebewusster, als sich irgendeinen Dämmungswahn einreden zu lassen, der mit vermeintlich billigen Krediten versüsst wird. Milchmädchenrechnungen sollte man dann doch selbst mal durchrechnen. Bleibt denn wirklich etwas unterm Strich übrig?? ... ausser "warme Luft" ....
Machen Sie keine Luft warm - sondern Ihr Haus!
Dämmen sie lieber den Unsinn von Ihren Gehirnzellen und glauben Sie nicht alles, was Ihnen teuere Berater verkaufen wollen.
Überlegen sie die tollen Argumente: Dämmung ist wie ein Wollpullover! ... und alle haben es verstanden ... glauben Sie das auch? Na dann!
Überlegen Sie mal den ganzen Satz: Die Dämmung am Haus ist wie ein Pullover auf der Haut! (das soll heissen, wenn mans warm haben will, soll man sich einen Pullover anziehen - und wenns im Haus zu kalt ist, soll man es dämmen!
Ist doch so logisch sagen Sie!
Das habe ich auch lange geglaubt - hatte ich doch auch so gelernt!
Ein bisschen nachgedacht - und alles schaut ganz anders aus:
Die Haut ist im Vergleich zum Haus die Aussenfassade - wohl die Bekleidung oder der Putz.
Auf der Haus sind unsere Gefühlsrezeptoren, die uns sagen, ob es kalt ist oder warm. Richtig!
Aber ein Haus mit Zimmern ist halt ein leerer Raum und nicht die Aussenfassade - Das Wohnzimmer wäre da doch der Bauchraum, der Magen oder ähnliches .... und der sollte sich ja nicht erwärmen, wenn man einen Pullover anzieht.
Also der Vergleich hinkt gewaltig!
Warme Luft wird produziert - und dann muß man aufpassen, dass sie nicht mehr verschwindet - allerdings ist Luft einer der schlechtesten Wärmetransporteure - und speichern kann die auch nichts.
Da werden dann wärmerückgewinnende Be- und Entlüftungsanlagen erfunden, die ein heimeliches Wohne gewährleisten sollen.
Na, wer den Versprechnungen und Berechnungen glaubt - man wird sehen und fühlen.
Schauen Sie lieber, dass Sie ordentlich Masse im Haus haben und eine Heizung die "strahlt" und nicht die Luft warm macht.
Zweifel bleiben - die Wahrheit wird letztendlich siegen!




Kalk
Kalk ist weiß!
Den gibt's schon lange. Er hat sich über Jahrtausende als hervorragendes Baumaterial bewährt und ist im Zuge der industriellen Lügenmärchengeschichten immer weiter vom Bau vertrieben worden.
Kalk ist giftig!
Kalk ist gefährlich!
er sei zu weich, zu primitiv, hält nichts aus und hat viel mit bäuerlichem Bauen zu tun und eben nicht mit Modernität, Zukunft, Erneuerung, Innovationen ... ein altes Glump eben ... hat keine Vorzüge wie der gute Zement oder Beton ... der einfach "ewig" hält! unproblematisch zu verarbeiten ist, keine Mätzchen braucht wie Schatten vor der Sonne, ...
Kalk ist Altertum - Beton ist Zukunft!
Na ja mittlerweile haben sich dann auch die Kalkputzerzeuger darauf besonnen und gute harte Kalkmörtel auf Hydratbasis zu erfinden, die ähnliche gute Eigenschaften aufweisen wie das so teure Vorbild: der Beton / Zement!
Jede Firma hält sich einen Stab an Fachleuten und Wissenschaftlern um immer auf der Höhe der zeitlichen Entwicklung zu stehen und die Innovationen auf den Markt zu werfen, die dem Kunden doch so wichtig sind .....
Wissenschaftliche und industrielle Fertigung der Materialien.
Hart ist gut - wie Geiz auch geil sein sollte!
Absperren ist besser als feuchte Kalkputze; und die Flecken, die ein Kalkputz an der Hauswand zeigen wird, können nicht vor den eifrigen und immerbesserwissenden Nachbarn argumentiert werden. Dann nimmt man doch den billigeren, besser zu verarbeitenden Kunstschlußmörtelpampf, der nach 10 Jahren wieder von der Wand kommt, schon nach 5 Jahren verdreckt ist, da sich die Kunststoffschichten mit Algen und Rußpartikeln vollsaugen ...
eine dichte Schicht am Haus schützt da Mauerwerk ... da hat ein Kalkputz nichts verloren ... wir brauchen was haltbares und nichts altes, gammeliges ... der Putz muss modern sein wie wir!!!!!

Kalk ist weise!
Das wussten schon die Griechen und Römer und unzählige andere Hochkulturen in Ost und West, rund um den Erdball!
Ausgeklügeltste Zuschläge in den Mörteln und Putzen verhelfen dem Kalk zu ungeahnten Qualitäten. Da wird Trass hergenommen - im alten Rom! Und heutzutage heisst halt was ganz anderes auch "Trass" und schon ist es das selbe! Nur die Wahrheit spricht eine andere Sprache.
Wissenschaftliche Erkenntnissen sind eben nicht mit Erfahrung gleichzusetzen - auch wenn wir es gerne hätten und es eigentlich immer noch lernen und gelehrt bekommen!

Einen Haken hat der Kalk doch! Das kann ein "ordinärer" Kalkbrenner machen und ein "dummer" Maurer oder Verputzer macht das an die Wand ... Da verdient doch keiner mehr damit ... da braucht man keine speziellen Bauberater mehr, die als Vertreter die Leute anlügen, sondern eigentlich nur noch gute Handwerker - aber die sind mittlerweile dünn gesäht, da die Jahrzente lang den Versprechungen der Chemiundzementoligarchen geglaubt haben und auf die Reize der Messehostessen hereingefallen sind ... die Handwerker wurden zu Handlangern der industriellen Handelsfirmen zu Produktverwertern herabgewürdigt - Markengläubig, abhängig wie von Heroinhändlern und alleine gelassen, wenn dann der Kund auf die Barrikaden gegangen ist ... und den Pfusch reklamierte ... da heisst es dann meist lapidar: Verarbeitungsfehler - denn wer liesst schon das Kleingedruckte auf den Verarbeitungsbeizetteln der Bauindustrie ... keiner ... leider
... die Zuschlagstoffe der Mörtel: der Kalk, die Sande, die Sonne, der Wind, das Wetter, die Untergründe und Zusammenhänge wurden wissenschaftlich subsummiert in ein DIN zertifiziertes Produkt, das allen Möglichkeiten der rechtlichen Ausformung entspricht und sich vor allem gut verkaufen lässt.
Früher wusste der Handwerker, was er zu tun und zu lassen hatte. Jetzt gibt ihm die VOB und andere dienliche Verordnungen den Weg vor - 4 Jahre Gewährleistung! Das war's dann! Die Handwerker, die daran glaubten gehen nicht mehr in die Kirche!
Ob der Sand feucht oder trocken war - ob der Sand rund oder scharfkantig war - ob die Wieblinie passte, die Wände feucht oder trocken waren, in der Sonne standen, oder im Schatten - früher musste man so was beachten - jetzt hat man es wesentlich einfacher und praktischer - jetzt wird einem das Danken abgenommen und man muss nur noch "arbeiten" - wenn das nicht mittlerweile schon Ukrainer für uns machen - die sind nämlich billiger ....

Aber das ist doch unsere Zeit - heisst es dann! Und so wird es doch weitergehen: immer billiger und schneller, das Bauen einfacher und das Essen auch nur noch aus der Tüte!
Wann wacht Ihr eigentlich auf! Die verarschen euch doch nach Strich und Faden!
Ja! Euch: Handwerker und Bauherren!
Qualität am Bau - das war früher einmal - aber heutzutage wird subventioniert Müll produziert - im Alltag und auf dem Bau!
Wichtigkeiten wie Farbe, Schickness, Innovation, "nie mehr Putzen", Lotusblüteneffekt, ... alles Märchen aus 1001 Nacht - wenn es dann Tag wir, wird man das gesamte Ausmaß schon erleben und sehen .... Erwachet! (steht schon in der Bibel)

Kalk ist einfach!
aber doch so kompliziert!
1000erei Möglichkeiten stehen offen, als Estrich, Terrazzo, Wandputz rau, glatt und Glättetechnik, unter Wasser, im Keller, dünn, dick grob und fein ... und so weiter ...
Die Vielfalt der Möglichkeiten sind aber ehrlich gesagt wiederum abhängig von dem der es kann - nicht der es herausposaunt. Diese "alten Handwerkerhaudegen" sterben langsam aus!
Und wir und unsere Regierungen halten mehr von Laptoplederhosen als von regionaler guter Handwerksqualität! Und das ist ja auf allen Gebieten so! Lieber propatgiert man den Flug eines Forschungssatelliten zum Pluto als das nonplusultra der wissenschaftlichen Forscherei als noch bestehende und lebende Handwerker zu fördern um deren Erfahrungsschatz zu erschliessen. Was dabei verloren geht ... ein Schatz der Menschheit!
Lieber Grössenwahn als Qualität!
Ach hört doch mit den dummen Argumenten auf! Die glaubt Ihr doch selbst nicht mehr!
Eisen
noch im Aufbau!!
Glas
Glas - Traum und Wirklichkeit!
Glas war und ist ein kostbarer Stoff! Aus Sanden und Hitze etwas "durchsichtiges" zu erschaffen und dann die zu veredeln - ein Traum! ... und was man daraus alles machen kann ... Glaspaläste, Weißbiergläser, Hochhausfassaden, Schmuck ...
Was früher sinnvoll eingesetztes Lichtelement war wird heutzutage rausgeprotzt.
Die alten winzigen, gut gearbeiteten und harmonisch gestalteten Fenster hat man aus dem Bauen verdrängt. Als Ersatz hat man jetzt Hightechprodukte, die in allen nur erdenklichen Farben, Formen und Grössen hergestellt werden können. Gebogen, geschliffen, aufgedoppelt, versteift, beschichtet, bedampft und was weiß man sonst wie "vergütet", überschwemmt das Glas alles was man sich denken kann. Nullkommanichtsverbrauchenergiegläser werden gezüchtet; ganze Fassadenflächen sorgen dafür, dass die Energie in die Häuser und Gebäude kommen kann - und der Lüftungsplaner darf dann dafür Sorge tragen, dass die ganze Energie wieder weg gebracht wird. Na; wer's bezahlt! Aber das ist alles "Geschmackssache"! Grosse Fenster sind doch toll: man kann in den Garten schauen ohne aus dem Sofa aufzustehen! Das mit den Heizungen ist dann so eine Sache und mit den Scheiben, die alle Jahrzehnte wieder ausgetauscht werden müssen - aber das sind doch Peanuts! Die Kunden "wollen" das so!
Glas ist Licht!
Vor allem im Haus!
Zu wenig ist nichts - zu viel auch nicht!
Glas ist vielseitig verwendbar und einsetzbar. Im Möbelbau, als Leuchte, als begehbarer Belag, als Kunstwerk - geschmolzen, gestaltet, gestrahlt, farbig, uni, klar oder opak.
Glas hängt mit "Fenster" zusammen - und mit Tür!
Glasscheiben ab gewissen Grössen machen aus Fenstern "schwarze Löcher" andere sagen dazu: ein Haus mit ausgestochenen Augen. Hier wiederum kommen die Proportionen und die Fertigung ins Spiel, die mit dem "Glas" an sich nichts zu tun haben.
Grosse Glasflächen lassen sich gut "putzen"! Eines der wesentlichsten Argumente unserer Zivilisation! Na ja! Wem's wichtig ist!

Anfangs wurden die kostbaren Gläser nur in kleinen Teilen gefertigt - Butzenscheiben mit Bleistegen zur Scheibengrösse vergrössert. Später entwickelte sich daraus die Glaskunst der Kirchenfenster - farbig, leuchtend, göttlich!
Daraufhin gab es Tafelgläser aus Glaszylindern hergestellt - technisch einfach herstellbar und handlich und handwerklich gut zu verarbeiten.
Das änderte sich im Laufe der Industrialisierung vehement! Unvorstellbar grosse Tafeln konnten nun erzeugt werden, die dann meist wieder in "handlichere" Formate geschnitten wurden.
Mittlerweile können auch grösste Formate fabriziert werden und auch logistisch verarbeitet werden!
Zu wessen Nutzen?
Ist's wirklich der Nutzen für den Kunden?
Oder profitieren nicht andere wirklich und "nachhaltig" davon?
Müssen denn Gläser wirklich mehrfach sein?
Langt es nicht wie "früher": eine - oder beim Kastenfenster zwei - Scheiben 2,5er Glas - hinter einander?
Ist das wirklich "richtig" mit den "Isolierglasscheiben?
Was kommt denn noch rein in die Räume? Was ist das für ein Licht? Ist das noch "gut"?
Oder fehlen bei den Superglasscheiben der Einsparoptimierer nicht wesentliche Bestandteile des Lichtes?
Und sind die doppeltunddreifachvakuumedelgasgefüllten Beschichtungsgläser nur "optimiert" für den Einsatz bei "gedämmten" Häusern - ist das etwa auch in Frage zu stellen ..... ?????
Das wär doch das "Letzte"!
Wir wissen doch ALLE, dass das Licht Wellen sind oder ist oder wie oder was? ... Was? Was Quanten sind ...?
das hat doch mit Mozart zu tun ... !!?? ... Nein! ... eher mit Einstein ... ????!!!!

Na, da sehen Sie's! Da kommt man vom Glas zu Einstein - welch Quantensprung!?

Erfahrung + Wissen
top secret!!

Hier ist die Seite leider schon zu ende!
pfk3.com
© 2005 by pfk3.com
florian kurz / ebenreuther strasse 22 / 90482 nürnberg ©
abcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefghijklmnopqrstuvwxyzabcdefgh